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21.10.09

Start in der Fränkischen Schweiz

 

Am kommenden Wochendende ist es wieder soweit. Nach dem Motorschaden nach der Grabfeldrallye wurde das Auto in aufwändiger Arbeit wieder fertiggestellt, so dass zum Ende der Saison doch noch ein Start möglich ist. Da Heike leider aus familiären Gründen nicht mitkommen kann, musste allerdings kurzfristig für Ersatz auf dem Beifahrersitz gesorgt werden. Dieser wurde mit dem Aalener Armin Russ dann auch schnell gefunden, so dass einem spassigen Wochenende auf den  schönen Prüfungen Rund um Hollfeld bei Bamberg nichts mehr im Wege steht.

 

Nachdem die letzten Rallyes weniger glücklich verliefen lautet das Motto ankommen, nichts kaputt machen, das geänderte Setup testen und natürlich jede Menge Spass haben!

 
25.8.09

Start in Calw vorraussichtlich nicht möglich

 

Aufgrund eines unerwarteten Motorschadens im Standbetrieb, sowie einiger weiterer Baustellen an unserem neuen Einsatzfahrzeug, mit denen wir beim Kauf nicht gerechnet hatten, werden wir ärgerlicherweise vorraussichtlich auf einen Start bei der Rallye Calw, unserer „Heimveranstaltung“, verzichten müssen. Wir hoffen, das Fahrzeug jedoch so schnell wieder in Ordnung zu bekommen, dass ein Start in diesem Jahr noch möglich ist.

 
4.7.09

Chaotisches Comeback

 

Nachdem wir fast ein Jahr nicht mehr gestartet waren, freuten wir uns natürlich riesig, beim Topevent des Jahres, der 16. Grabfeldrallye mit einem neuen Geschoss an den Start zu gehen. Und eins vorweg gesagt, wir hatten ne Menge Spass, auch wenn wir ein klein wenig vom Pech verfolgt waren.

 

Die Anreise am Freitag verlief zunächst noch gewöhnlich, mit den üblichen Staus, auch die technische Abnahme danach war natürlich kein Thema, mit nem gemütlichen Grillabend mit befreundeten Teams liessen wir den Tag zu Ende gehen, um am Tag der Rallye auch ein wenig ausgeschlafen zu sein. Die Luftmatratze machte uns allerdings erst mal einen Strich durch die Rechnung und sorgte mit massivem Luftverlust, für eine schlaflose Nacht. Da es jedoch zum Rallyefahren dazugehört, nicht all zu viel zu schlafen, liessen wir uns dadurch nicht einschüchtern.

 

Am Samstagmorgen ging es also los zum Abfahren der Wertungsprüfungen, die denen des letzten Jahres ähnelten, was den Aufschrieb erleichterte. Leider mussten wir schnell feststellen, dass der grosse Omega Kombi nur bedingt tauglich ist, um enge Feldwege abzufahren und wir verabschiedeten uns von einem Rückspiegel.

 

Gegen Mittag standen wir dann also völlig angespannt am Start der WP1 und wurden vom Zähler auf die Strecke losgelassen. Schnll merkten wir, dass das Fahrzeug leistungsmässig sehr viel Potential hat, wir uns aber erstmal mit dem knüppelharten Fahrwerk und dem trägen Lenkansprechen anfreunden mussten (Leider reichte die Zeit nicht mehr, die kürzere Lenkung einzubauen, die uns beim Vorgänger auf Anhieb enorme Zeitverbesserungen brachte).  Natürlich verlief die erste Prüfung dann auch dementsprechend . Einige Schaltfehler, ein kurzes Rücksetzen an einem Graben und zwischenzeitliches Komplettversagen der noch nicht eingebremsten Beläge bescherten uns erstmal eine Zeit jenseits von Gut und Böse und es wurde uns wieder bewusst, „dass Rallyefahren gar ned so eifach isch“ und ohne Routine nicht viel geht…

 

Die 2. WP lief schon etwas besser und wir verbesserten auch unsere Zeit, auch wenn die Bremse wieder versagte, was uns etwas das Vertrauen nahm. Am Ziel der Prüfung qualmte sie dann auch ordentlich, verrichtete aber von nun an ordentlich seinen Dienst. WP3 lief auch ohne weitere Zwischenfälle.

 

An der Zeitkontrolle vor der 4. Prüfung fing auf einmal der Motor heftig an zu nageln, so dass wir uns kurzzeitig überlegten, das Auto abzustellen. Da wir jedoch voll heiss auf die 10km lange Prüfung „Bayernturm XXL“ waren, entschieden wir, das Risiko einzugehen und fuhren auch recht sicher eine ganz annehmbare Zeit.

 

Danach war Regrouping mit einer einstündigen Zwangspause angesagt. Ca. 10 Mnuten vor unserer neuen Startzeit begaben wir uns also wieder zu unserem Auto und öffneten die Türen… Besser gesagt, wollten die Türen öffnen, mussten aber feststellen, dass der Autoschlüssel sich einen Weg aus der Hosentasche gesucht und sich selbständig gemacht hatte. Jetzt war Hektik angesagt. Der ganze Platz wurde abgesucht, Veranstalter wurden gefragt, bis wir nach einiger Zeit auf den Finder des Schlüssels stiessen und völlig verschwitzt, aber mit nur 2 minütiger Verspätung an der ZK stempeln konnten.

 

Trotz des Stresses fuhren wir auf der 5.Prüfung eine ganz passable Zeit und langsam gewöhnten wir uns an das Auto und es kam so langsam etwas Fluss in die Fahrt. WP6 war wieder eine Wiederholung der ersten, welche wir ja schon im letzten Jahr recht schnell beendeten und wir taten recht vorsichtig, fuhren jedoch schon wesentlich besser, als beim 1. Durchgang.

 

Dann kam der finale legendäre Rundkurs über den „Sulzdorfring“. Auf diesem sehr kurzen Rundkurs mitten durch Sulzdorf, der jedes Jahr von unzähligen Zuschauern gesäumt ist, wurde schon so manche Rallye entschieden. So auch beinahe für uns. In der 2. Runde rutschen wir auf etwas Kies und konnten uns gerade so vor dem Graben retten, an dem so mancher Teilnehmer den Weg durch die Wiese nehmen musste, ein rücksetzen war jedoch unausweichlich. Dann kam jedoch die Zielkurve. Das Fahrzeug übersteuerte, wir drehten uns sehr schnell ein und sprangen mit der linken Seite voraus in die Wiese, wo wir ca. 5m vor dem Ziel zum stehen kamen. Ein paar aufgeweckte Helfer machten uns sofort Platz, so dass wir nach einiger Zeit wieder irgendwie die Prüfung und damit auch die Rallye irgendwie beenden konnten. An dieser Stelle könnten wir jetzt noch schreiben, wie es dazu kommen konnte, da wir jedoch den üblichen Verdächtigen nicht den Wind aus den Segeln nehmen wollen, lassen wir ihnen gerne hier etwas Freiraum für ihre wilden Spekulationen.

 

Geplant ist nun als nächstes ein Start bei der Rallye Calw Anfang September. Wir hoffen, dass wir bis dahin das Setup was Fahrwerk und Lenkweg angeht noch verbessern,  sowie die stark beschädigte Hinterachsübersetzung, die leider sehr schwer aufzutreiben ist, wechseln zu können.

 
1.7.2009

Weiter geht’s!

 

neu_hp

 

Nach ¾-jähriger Pause, in der eigentlich der Neuaufbau einer Corolla geplant war, geht’s nun endlich wieder an den Start. Weil sich der Neuaufbau durch einige Probleme stark verzögert hatte, wir aber endlich mal wieder ins Auto sitzen wollten, haben wir kurzerhand eine fertig aufgebaute Corolla für die Gruppe H gekauft. Es war allerdings auch an diesem Fahrzeug noch sehr viel Arbeit zu erledigen, um es den aktuellen Bestimmungen anzupassen und technisch und optisch wieder auf Vordermann zu bringen. Durch unermüdlichen Einsatz ist es uns jedoch gelungen, das Auto rechtzeitig zur Grabfeldrallye am 4.7. fertigzustellen, was uns extrem wichtig war, ist doch die „Grabfeld“ das Highlight schlechthin. Hier trifft sich alles was Rang und Namen hat, um sich auf den einmaligen Wertungsprüfungen rund um Sulzdorf a.d.L., mit dem wohl grössten und spannendsten Starterfeld in ganz Deutschland zu messen, einen abschliessenden Rundkurs vor vielen Hunderten von Zuschauern zu absolvieren, und am Abend auf der riesigen Rallyeparty mit Live-Musik bis in den Morgen zu feiern. Unser neues Gerät ist technisch gesehen eine enorme Verbesserung gegenüber dem Vorgänger, alleine schon die nahezu 50PS Mehrleistung durch Einzeldrosselklappen sprechen Bände, aber auch im Bereich von Getriebe und Fahrwerk gibt es einige Neuerungen. Dennoch werden wir es auf der Grabfeldrallye erstmal gemütlich angehen lassen, um das Auto langsam kennen zu lernen, um gegen Ende vielleicht die ein oder andere gute Zeit in den Asphalt zu brennen . Da in unserer Klasse sogar einige aktuelle WM-Fahrzeuge genannt haben, was für die enorme Qualität der Veranstaltung spricht, wären Siegambitionen sowieso nicht angemessen. Wir freuen uns auf Samstag!

 
Best of 2007/2008
Um die Wartezeit während des Wiederaufbaus zu verkürzen, gibts hier mal nen kleinen Zusammenschnitt von rallyeaction.de der letzten 2 Saisons

 
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